Für Vielfalt in der deutschen Filmkultur: Das Kuratorium junger deutscher Film fördert Talentfilme.
Mit der Entscheidung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Dr. Wolfram Weimer, die Talentfilmförderung im Rahmen einer Kooperation ab 1. Januar 2026 in die Verantwortung des Kuratoriums junger deutscher Film (KjdF) zu geben, wurde die von allen Bundesländern getragene Stiftung zur zentralen Institution der Förderung von Talentfilmen in Deutschland. Das KjdF wird mit einem Budget von über neun Millionen Euro ausgestattet.
Heute stellten die neue Direktorin des KjdF Christina Bentlage und der Vorstand für Talentfilm Alfred Holighaus beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken die konkreten Eckpunkte für den Start der Förderung – die von der Stoffentwicklung über Projektentwicklungs- bis zur Produktionsförderung von Talentfilmen geht – vor.
Nachdem bereits zum Jahresbeginn die Richtlinie veröffentlicht wurde, sind seit heute auch die Antragsformulare sowie die weiterführenden Informationen wie Merkblätter und FAQs auf der Homepage des Kuratoriums abrufbar.
Vor allem aber wurden die beiden Termine für die Einreichung der Förderanträge in den Bereichen Projektentwicklungs- und Produktionsförderung bekanntgegeben. Über diese Maßnahmen in den Bereichen Lang- und Kurzfilm (Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilm) entscheidet je eine fünfköpfige unabhängige Jury.
Die Frist für die erste Einreichung endet am 26. Februar 2026 für den Langfilm (Produktion und Projektentwicklung) und am 12. März 2026 für den Kurzfilm - jeweils um 18 Uhr. Die Jurysitzungen zur Entscheidung der Langfilmprojekte sind für die 17. KW geplant, die für die Kurzfilmprojekte für die 19. KW.
Die nächsten Einreichtermine für die Bereiche Projektentwicklungs- und Produktionsförderung sind aktuell noch in Vorbereitung und werden voraussichtlich im Juli stattfinden. Die konkreten Fristen werden rechtzeitig auf der Homepage bekannt gegeben. Dort wird zeitnah auch der Termin zur Beantragung des Stoffentwicklungsstipendiums veröffentlicht.
Christina Bentlage, Direktorin KjdF: „Das Kuratorium junger deutscher Film steht seit sechs Jahrzehnten für die Förderung künstlerischer Freiheit, Mut und neuer filmischer Handschriften. Dank der deutlich gestärkten finanziellen Ausstattung der Länder und des Bundes kann das Kuratorium diese Tradition nun konsequent fortführen und startet mit einer ersten Förderrunde ins neue Jahr, die den Raum für neue filmische Stimmen öffnet. Wir freuen uns auf die Einreichung kraftvoller neuer Projekte, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen und die künstlerische Eigenständigkeit der Talente widerspiegeln.“
Alle Informationen zur Einreichung werden hier veröffentlicht.